Susanne Baum
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Hypnosetherapie

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Krankhafte Angstformen und Phobien

 In Deutschland leiden schätzungsweise  15 % der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens an einer behandlungsbedürftigen  Angststörung.

Frauen sind hier etwas häufiger betroffen. Die Ängste treten unabhängig von Lebensalter, Berufsgruppe und Positionen auf.

Auch das dauerhafte Vermeiden bestimmter Angst-Situationen lässt die Angst nicht weichen. Bedauerlicherweise kann sich die Angst im Verlauf der Zeit sogar intensivieren.

Bei diesen „Angstzuständen“ reagiert der Schutzmechanismus in unserem Unterbewusstsein über, und die Angst hat uns fest in der Hand.                                              Sie hat keine Schutzfunktion mehr. Ganz im Gegenteil. Sie macht uns dauerhaft krank.

 

Die häufigsten Ängste und Phobien sind:

Höhenangst, Flugangst , Prüfungsangst, Klaustrophobie (die Angst sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten), Platzangst (Angst in größeren Menschenmengen nicht rechtzeitig flüchten zu können), Angst vorm Zahnarzt, Angst vor Spritzen oder vor Krankheiten.

Angst vor Spinnen, Katzen, Hunde…..Angst vor Gewitter oder Feuer.

Angst im Kontakt mit anderen Menschen zu sein, Schüchternheit oder Lampenfieber dabei Angst zu erröten oder kritisiert zu werden.

Eine weitere unkontrollierbare Angst ist die Panikstörung. Sie kommt aus dem Nichts und zieht dem Patienten „den Boden unter den Füßen weg“.

Körperliche Reaktionen wie: Schweißausbrüche, zittern, Herzrasen, Schwindel bis hin zu dem Gefühl sterben zu müssen, sind typische Symptome einer Panikattacke.

Fast alle Angsterlebnisse und Phobien gehen mit einem großen Vermeidungsverhalten einher. Dieses Verhalten vergrößert jedoch die Angststörung und führt teilweise in Rückzug und Isolation. Daraus können sich psychische Folge-Erkrankungen, wie beispielsweise eine Depression entwickeln. Der Leidensdruck wächst.

Bei krankhaften Angstformen und Phobien weiß der Patient zwar genau, dass diese Angst irrational ist und er im Vergleich zu echten Gefahren meist vollkommen unnötig überreagiert. Doch es ist ihm unmöglich diese Angstgefühle zu unterdrücken.

Gut gemeinter Zuspruch aus dem Umfeld: „ Ach stell Dich doch nicht so an, Du musst keine Angst haben, es passiert doch nicht“  ist dabei weniger hilfreich.

 Oftmals ertragen Menschen die daraus entstehenden Belastungen und Einschränkungen des Alltags, ohne sich jemanden anzuvertrauen oder gar Hilfe in Anspruch zu nehmen.

 

Wie entstehen Ängste ?

Zum Einen können seelische Konflikte, unverarbeitet Erlebnisse und belastende Gefühle der Angst vorausgehen.

Zum Anderen kann irgendwann in einem emotionalen Moment, das Unterbewusstsein das Gefühl der Angst auf etwas projiziert haben. Diese „Projektion“ ist mal die Spinne, der Hund, die Höhe oder die Spritzen und Zahnärzte.

Beide Formen können sich oft über Jahre oder Jahrzehnte in der Psyche manifestieren.

 

Hypnose bei Ängsten

Im Bereich der Angsttherapien und der Hypnosetherapie gibt es viele verschiedene Behandlungsmethoden, die sich auch bei der Angstbehandlung bewährt haben. In den meisten Fällen lernt der Patient mit seinen Ängsten zu leben.

Eine effektive und wirksame Hilfe zur Auflösung von Angsterkrankungen kann die ursachenorientierte OMNI-Hypnose sein.

Ängste und Phobien sind im Unterbewusstsein fest verankert und für den Verstand meist logisch nicht zu erklären und mittels bewusstem Menschenverstand (= Bewusstsein) nicht kontrollierbar.

Wird mit Hilfe der Hypnose die emotionale Ursache im Unterbewusstsein aufgedeckt und gelöst, können tiefsitzende und hartnäckige Ängste und Phobien rasch und effektiv verschwinden.  Auch wenn bisherige Behandlungen erfolglos waren.